Starker Nebel in London

Englische Stereotypen

Jedes Land hat sein eigenes Repertoire an Stereotypen, also wahre oder falsche Urteile über die Landsleute, ihre Gewohnheiten und über das Land selbst. Auch über England gibt es viele solcher Vorurteile, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben. Kennen Sie auch einige dieser Stereotypen unserer Nachbarsinsel? Hier werden die bekanntesten Stereotypen vorgestellt, unter denen sich sicherlich das ein oder andere verbirgt, der Sie belustigt mit dem Kopf nicken lässt.

    1. Alle Briten trinken Tee

Briten trinken nicht nur gerne Tee, sie lieben ihn. Als fester Bestandteil ihrer Kultur bringen sie ihn im Alltag ein so oft es geht. Morgens startet der Tag mit einer frisch gebrühten Tasse Earl Grey oder English Breakfast Tea (Englischer Frühstückstee), nachmittags serviert man Tee statt „Kaffee und Kuchen“ und abends lassen die Briten ihren Tag mit einer weiteren Tasse warmen Tee ausklingen, am besten vor dem Fernseher und mit der Familie.
Getrunken wird der Tee am liebsten mit einem guten Schuss Milch. Hört sich fast an wie Kaffee oder?

    2. Hoch lebe die Queen!

Für die Briten ist Queen Elizabeth ihr geliebtes Vorbild und sie unterstützen ihre Königsfamilie aus vollem Herzen. Sie sind das Zentrum des Landes und sind die Verkörperung von Macht und Tradition. Das britische Volk steht zusammen mit der Königsfamilie durch Höhen und Tiefen mit großer Anteilnahme. Die glanzvolle Hochzeitszeremonie des jungen Prinzenpaares William und Kate im Jahr 2011 war wohl die die Krönung ihrer Beziehung zur Königsfamilie und ein weiterer Grund für ihren Stolz auf die Landestradition.

    3. Das englische Wetter

Was ist das nützlichste Accessoire der Briten? Richtig, der Regenschirm! Englisches Wetter ist das Pendant zu schlechtem Wetter, das heißt etwa zu 90% Prozent über das Jahr müssen die Briten nervigen Dauerregen dulden. Nur im Sommer nimmt der Dauerregen eine Pause und begibt sich für ein oder zwei Monate in die Ruhephase. Doch mag dies vielleicht ein überzogenes Vorurteil sein, denn nicht nur das englische Wetter lässt manchmal zu wünschen übrig.

    4. Ziemlich ungesunde Essgewohnheiten

Viele Restaurants bieten das „English Breakfast“ an und nehmen „Pancakes“, englische Pfannkuchen, auf die Dessert-Karte. Die englische Küche zeichnet sich durch zumeist sehr nahrhafte und fettreiche Speisen aus, welche im Geschmack damit umso mehr überzeugen. Wer kennt nicht „Fish & Chips“, heiße Fritten mit frittiertem Fisch und einer guten Portion Mayo? Auch der wurde in England erfunden und erfreut nun die internationale Küche als eines der beliebtesten Comfort-Foods (Wohlfühl-Essen).

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